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Handke Bohr- und Umwelttechnik
ABB. 01 — ERDWÄRMESONDE IM SCHNITT
ERDWÄRMEBOHRUNG IM TAUNUS · VDI 4640

Die Wärme für Ihr Haus liegt schon da.

Im Winter heizen, im Sommer kühlen — mit der Wärme, die die Erde das ganze Jahr über abgibt. Wir planen, beantragen und bohren, alles aus einer Hand.

Erdwärme anfragen →Kostenfrei und unverbindlich,
online in fünf Minuten
01 — VORTEILE

Die Vorteile von Erdwärme.

Was Handke selbst über Erdwärme schreibt, ohne Werbeversprechen.

  • Heizen im Winter, Kühlen im Sommer
  • Rund drei Viertel der Wärme aus der Erde
  • Wenig Platz im Technikraum
  • Sonden für mehrere Jahrzehnte ausgelegt
  • Staatliche Förderung möglich
  • Nach der Bohrung bleibt nichts zu sehen

Ob Ihr Grundstück geeignet ist, sagen wir Ihnen nach sechs Fragen — ohne Termin und ohne Unterlagen.

Erdwärme anfragen →
02 — ABLAUF

So läuft Ihre Bohrung.

  1. SCHRITT 01

    Erstkontakt

    Sechs Fragen zu Grundstück und Vorhaben — online in fünf Minuten beantwortet.

    EINGANG SOFORT
  2. SCHRITT 02

    Vor-Ort-Termin

    Wir sehen uns Zufahrt, Standort und Untergrund an und legen den Bohrpunkt fest.

    TERMIN NACH ABSPRACHE
  3. SCHRITT 03

    Planung & Genehmigung

    Erlaubnis bei der unteren Wasserbehörde, Bohranzeige beim HLNUG — Unterlagen und Nachweise erledigen wir.

    CA. 6 MONATE VORLAUF
  4. SCHRITT 04 · ZIEL

    Bohrung

    Gerät steht, Sonde geht in die Tiefe, Baustelle wird besenrein übergeben.

    JE NACH TIEFE
03 — FILM

Erklärfilm: Erdwärme zum Heizen nutzen.

Viereinhalb Minuten aus Handkes eigenem YouTube-Kanal.

ERKLÄRFILM · HANDKE BOHR- UND UMWELTTECHNIK
04 — TECHNIK

Technik: Was in die Bohrung kommt.

Angaben aus zwei Handke-Angeboten von 2026 für Einfamilienhäuser — so ist es geplant, bevor gebohrt wird.

BOHRDURCHMESSERca. 150 mm
SONDEDoppel-U, PE 100-RC 32 × 3,0 mm
SONDENFUSSwerkseitig verschweißt, mit Prüfzertifikat
VERFÜLLUNGRingraum von der Sohle nach oben, Injektionsrohr
ENTZUGSLEISTUNG± 45 W je Bohrmeter
ABNAHMEDurchfluss geprüft, abgedrückt nach VDI 4640, Prüfprotokoll

Beide Angebote von 2026 bleiben bewusst unter 100 Metern — darüber greift das Bergrecht und das Verfahren wird länger und teurer. Geplant sind zwei Sonden à 99 Meter für eine Wärmepumpe mit rund 10 kW und zwei à 80 Meter für 8 bis 10 kW.

ABB. — VON DER SONDE BIS ZUR WÄRMEPUMPE · BEISPIEL
EGKELLER≈ 99 MHANDKEHEIZUNGSBAUÜBERGABE LAUT ANGEBOT12345
  1. 1ErdwärmesondenDoppel-U aus PE 100-RC, bis 99 m tief, mindestens 6 m Abstand zueinander.
  2. 2AnbindeleitungenFrostsicher unter der Erde von der Bohrstelle bis zum Gebäude.
  3. 3HauseinführungDie Leitungen gehen durch die Außenwand ins Gebäude.
  4. 4ErdsondenverteilerJe nach Anforderung außen oder innen im Haus montiert.
  5. 5Wärmepumpe und HeizungSache des Heizungsbauers. Wo genau übergeben wird, steht im Angebot.
05 — BOHRMETER

Wie viele Bohrmeter brauche ich?

Eine erste Schätzung aus Wohnfläche und Gebäude. Gerechnet wird mit Handkes eigenen Werten aus 2026: drei Viertel der Wärme aus der Erde, rund 45 Watt je Bohrmeter.

60 m²400 m²
GEBÄUDE
UNGEFÄHR

150 m

SPANNE 120–180 M INSGESAMT

HEIZLAST
ca. 9 kW
SONDEN
z. B. 2 × 75 m, mind. 6 m Abstand

Eine Orientierung, kein Angebot. Untergrund, Heizflächen und Warmwasser verschieben das Ergebnis. Rechenweg: Heizlast × 3/4 aus der Erde ÷ 45 W je Bohrmeter. Die Richtwerte je m² sind übliche Werte, kein Handke-Beleg.

Genau wissen: Erdwärme anfragen →
06 — GRUNDSTÜCK

Ihr Grundstück im Schnitt.

Zwei Sonden, bis 99 Meter tief, dazu der Brunnen — im Verhältnis zum Haus. Die Sonden stehen im Garten verteilt und gehen tiefer, als man denkt. Am großen Bildschirm lässt sich der Schnitt öffnen und drehen.

07 — MACHBARKEIT

Geht das auf meinem Grundstück?

Die drei Fragen, die vor jeder Bohrung geklärt werden — beantwortet von Handke.

Kann man überall Erdwärmebohrungen durchführen?
Voraussetzung ist die wasserrechtliche und hydrogeologische Beurteilung des Standortes durch die zuständigen Behörden. In einigen Fällen ist trotz behördlicher Unbedenklichkeit auf Grund der geologischen Gegebenheiten eine Erdwärmebohrung nicht rentabel durchzuführen.
Was passiert, wenn man beim Bohren auf Fels trifft?
Fels ist in der Regel ein guter Wärmeleiter und ist daher für die Erdwärmenutzung bestens geeignet. Unsere Bohrgeräte arbeiten im Imlochhammerbohrverfahren und sind spezialisiert auf felsige Untergründe. Aber auch sand- und lehmhaltige Geologien sind kein Problem: Hierbei können unsere Geräte im Spülbohrverfahren arbeiten.
Kann es sein, dass mehrere beieinanderliegende Erdsonden sich gegenseitig in der Wärmeabgabe beeinträchtigen?
Eine Beeinflussung ist nicht gegeben, wenn der Abstand der Sonden zueinander mindestens 6 Meter beträgt. Dieser Abstand wird bei der Festlegung der Bohrpunkte unbedingt eingehalten und auch behördlich überprüft. Nachbarschaftsgrenzen und Abstände zu öffentlichen Flächen müssen entsprechend der jeweiligen Vorgaben berücksichtigt werden.

Standort in Hessen prüfen

Das Landesamt HLNUG beurteilt jeden Standort in Hessen. Die Karte ist öffentlich, Sie können Ihr Grundstück selbst nachsehen. Seit 01.01.2025 gelten in Hessen neue Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden.

  • GünstigUntergrund und Lage sind geeignet. Der Antrag kommt mit vereinfachten Unterlagen aus.
  • SensibelZum Beispiel Schutzzone IIIB oder schwierige Geologie. Nötig ist eine hydrogeologische Stellungnahme, daraus ergeben sich Auflagen. Auf der HLNUG-Karte heißt diese Stufe „ungünstig“.
  • UnzulässigZonen I, II, III und IIIA von Wasserschutzgebieten, Zonen I, II, III, III/1 und A von Heilquellenschutzgebieten. Hier sind Erdwärmesonden nicht zulässig.
Karte beim HLNUG öffnen ↗

Der Weg durch die Behörden

  1. Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnisbei der unteren Wasserbehörde Ihres Kreises; laut Landeserlass entscheidet sie innerhalb von drei Monaten
  2. Bohranzeigebeim HLNUG, mindestens zwei Wochen vor Bohrbeginn
  3. Unter 100 m Tiefedarüber greift zusätzlich das Bergrecht

Stellen Sie den Antrag früh. Auf Wunsch wickeln wir das Genehmigungsverfahren für Sie ab.

Ratgeber: Genehmigung in Hessen →Alle Fragen ansehen →
08 — FÖRDERUNG

Förderung und Rechenbeispiel.

Der Umstieg auf Erdwärme wird bezuschusst. Wir rechnen vor der Bohrung durch, was übrig bleibt — und übernehmen die Antragsunterlagen.

30 %
GRUNDFÖRDERUNGFür jede förderfähige Wärmepumpe in einem bestehenden Haus.
+16 %
KLIMA-BONUSWenn Sie selbst im Haus wohnen und eine Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzen. Gilt für Anträge bis 31.01.2027, danach sinkt er.
+40 %
EINKOMMENS-BONUSFür Selbstnutzer, je nach Haushaltseinkommen gestaffelt (40 / 30 / 10 %).

Erst beantragen, dann beauftragen. Förderstelle ist die KfW (Programm 458). Der Antrag muss gestellt sein, bevor Sie den Auftrag fest vergeben, oder der Vertrag gilt erst mit der Förderzusage.

RECHENBEISPIEL — EINFAMILIENHAUSBLATT 1/1
01Bohrung & Erdwärmesonde19.000 €
02Wärmepumpe & Einbindung24.000 €
03Hydraulik, Speicher, Inbetriebnahme3.100 €
Zwischensumme46.100 €
Förderung (46 % von max. 28.000 €)− 12.880 €
Eigenanteil33.220 €

Beispielwerte, kein Angebot. Angenommen: Sie wohnen selbst im Haus, ersetzen eine Ölheizung und beantragen bis 31.01.2027, ohne Einkommens-Bonus. Mit Einkommens-Bonus sind bis zu 70 % möglich, bei niedrigem Einkommen bis zu 80 %. Stand BEG-Reform 21.07.2026.

09 — RÜCKBAU

Rückbau alter Sonden.

Handke hat eigene Verfahren entwickelt, um Erdwärmesondenbohrungen teilweise oder vollständig zurückzubauen. Das kann bei Grundstücksverkäufen und Umbauten wichtig werden.

Rückbau geplant oder eine bestehende Anlage im Weg? Rufen Sie an, das lässt sich am Telefon klären.

Kontakt aufnehmen →
10 — WEITER

Weiterlesen.

11 — ANFRAGE

Kostenlose Anfrage in sechs Fragen.

Sie beantworten die Fragen zu Ihrem Grundstück, wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zu Tiefe, Aufwand und Förderung.